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Der Swiss Medtech Vorstand hat im Juni offiziell die Nein-Parole zur Kündigungsinitiative (Begren-zungsinitiative) gefasst und beschlossen, dass sich der Verband mit einer eigenen Nein-Kampagne im Abstimmungskampf engagiert. «Die Kündigungsinitiative gefährdet den bilateralen Weg der Schweiz mit der EU und damit die Beziehung zur wichtigsten Handelspartnerin der Schweizer Medizintechnikin-dustrie. Sie verschärft den Fachkräftemangel und setzt die Attraktivität der Schweiz als Medizintech-nikstandort fahrlässig aufs Spiel. Der wirtschaftliche Schaden für die Branche und ihre Beschäftigten wäre bei einer Annahme der Initiative enorm», kommentiert Beat Vonlanthen, Präsident Swiss Med-tech, den Vorstandsbeschluss.
Mit der heute lancierten Text-Kampagne will der Verband einen Beitrag zur möglichst deutlichen Ab-lehnung der Initiative leisten. «Für die Schweizer Medizintechnikindustrie ist die EU als Absatzmarkt wichtiger als die USA, China und Japan zusammen. Jeder dritte Arbeitsplatz in der Schweizer Medizin-technikindustrie hängt unmittelbar von Aufträgen aus der EU ab», nennt Peter Biedermann, Geschäfts-leiter Swiss Medtech, beispielhaft zwei Medtech-spezifische Nein-Argumente.
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Swiss Medtech represents more than 800 members in its role as industry association for medical technology companies in Switzerland. With approx. 72,000 employees and a contribution of over 10% to the country’s positive trade balance, medical technology constitutes a significant economic sector for Switzerland. Swiss Medtech advocates for conditions that enable the medtech industry to perform at peak capacity and provide first-class medical care.